Liveskat – Online Skat spielen

LiveSkat reloaded! Online Skat spielen bei Liveskat.de

Liveskat.de, der erste Online Skat (ohne Download) seit 1998, hat kürzlich sein Design aufgefrischt und einige interessante Verbesserungen zu bieten.

Neben einer neuen Oberfläche die im Spiel von einer 2D in eine virtuelle 3D Ansicht gewechselt werden kann,

liveskat

sind Reizstimmen als neue Sounds und ein innovatives Reizmodul für Anfänger als auch Profis hinzugekommen:

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Ohne Sprungreizung, und doch schneller für Anfänger als auch Profis ist es möglich herkömmlich zu reizen,seinen Reiz Wert bequem in der Liste anzuklicken oder aber sich über die unteren Buttons den möglichen Reiz Wert für sein Spiel anzeigen zu lassen.

Alles in allem ein gelungener Relaunch und nach wie vor eine der besten Adressen zum Online Skat spielen!

LiveSkat vergibt exklusiv für Skatwelt.net Leser 10 LiveSkat Premium Zugänge mit jeweils 20€ Spielgeld auf dem Konto.

Um in den Genuss zu kommen schreibt einfach eine kurze E-Mail mit dem Betreff Skatwelt Promotion an marketing@liveskat.de mit dem gewünschten Pseudonym und Passwort.

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Ergebnisse Deutschlandpokal

Der diesjährige Deutschlandpokal im Skat ist Geschichte. Die 31. Auflage brachte 763 Freunde des beliebten Kartenspiels im Düsseldorfer Maritim Hotel zusammen.

Platz 1 mit 4.746 Punkten wurde Udo König. Mit gutem Abstand folgt Hartmut Seeber mit 4.614 Punkten auf Platz 2. Bronze geht mit 4.365 an Andreas Bocksberger.

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Sieger Deutschlandpokal 2011 / Quelle: DSKV

Auch Tandem und Mixed wurde ausgespielt. 126 Tandem und 58 Mixed nahmen dabei teil.

Tandem

  1. Ari Burgers / Uwe Diedrich (5.744)
  2. Joachim Morjan / Uli Riemann (5.651)
  3. Josef Düren / Walter Gehrke (5.438)

Mixed

  1. Michaela Dornbach / Thomas Dornbach (5.128)
  2. Heike Tilly / Werner Zimmermann (5.061)
  3. Nicole Habeck / Rene Fahr (4.925)

Nachfolgend zwei Videos vom Deutschlandpokal aus Düsseldorf


Am darauffolgenden Tag fand weiterhin das Vorständeturnier 2011 statt. Für dieses Turnier qualifizierten sich 131 Skatspieler. Sieger wurde dabei Werner Baumgart von den Skatfreunden Worms.

  1. Werner Baumgart / Skatfreunde Worms (4.545)
  2. Johann Käferlein / Wastl-Asse Bad Abbach (4.259)
  3. Steffen Solich / Skatclub Greiz (3.922)
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Sieger Vorständeturnier 2011 / Quelle: DSKV

Der 32. Deutschlandpokal 2012 findet nächstes Jahr in Hannover statt – Gut Blatt!

1. Online-Skat-WM

Der Internationale Skatverband (ISPA) und Skat-Online (Thomas Steffen) haben sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen, was in dieser Form erstmalig ausgetragen wird. Die Rede ist von der 1. Online Skat Weltmeisterschaft. Die Online-Qualifikationsrunden sind nun beendet. Die besten 16 Spieler fahren zum Finale nach Straßburg.

Bisheriger Verlauf

Jedermann konnte an diesem Online-Skat Turnier teilnehmen, die Startgebühr betrug lediglich 70 Euro. Es wurden zwischen Dezember 2010 und August 2011 insgesamt zwölf Qualifikationstage mit je zwei Serien ausgetragen. 194 Spieler meldeten sich für die erste Skat-Online-WM an, von denen immerhin 132 Skatspieler die 24 Serien absolvierten. Die besten 16 Skater haben ihr Ticket für Frankreich erhalten und spielen am 30. September um den Weltmeister-Titel.

Die Qualifikanten

Qualifiziert haben sich viele Spitzenspieler. Die einzelnen Teilnehmer sind:

  • Peter Blauth (Blauth)
  • Markus Esser (markus15081)
  • Hermann Funk (Joris65)
  • Siegfried Kaiser (Siggi2310)
  • Thomas Kinback (tomkin)
  • Ernst Macho (Ernst Macho)
  • Marco Menzel (Nickbär)
  • Ingolf Münch (Sachsen1)
  • Hans Jürgen Neubert (quantus)
  • Pascal Philipp (frenchie)
  • Dominik Scholz (schubich)
  • Senad Seferovic (talent)
  • Andre Willerberg (1820wech)
  • Tino Wittig (tino1611)
  • Georg Wüllenweber (Björn Borg)
  • Bernd Zink (keglerbaerle)

Das Finale

Das Finale der Skat-Online-WM findet am Vortrag der 17. Skat-Europameisterschaft 2011 statt. Alle Finalisten starten dabei wieder bei null, d.h. die bereits gespielten Ergebnisse der Qualifikation werden nicht weiter berücksichtigt. Im Finale werden dabei noch einmal fünf Serien nach Tischpunkten gespielt.

Gut Blatt!

Die beliebtesten Kartenspiele

Die Deutschen sind ein Volk der Kartenspieler – jede Region hat ihre eigenen Spiele oder Varianten von beliebten Kartenspielen, wie Skat, Doppelkopf oder Schafkopf. Aber auch internationale Kartenspiele werden in Deutschland immer beliebter: allen voran das Glücksspiel Black Jack und das Glücks- und Geschicklichkeitsspiel Poker. Über Skat dreht sich alles auf diesen Seiten, daher werfen wir heute mal einen kurzen Blick auf die anderen genannten Kartenspiele.

Doppelkopf

Dieses Kartenspiel, das Ähnlichkeiten mit dem Skat aufweist, ist vor allem in Norddeutschland bekannt und beliebt. Es ist vermutlich aus dem Schafkopf entstanden und ist ein Spiel für vier Personen. In einigen Varianten können bis zu sieben Spieler Karten spielen. Gespielt wird Doppelkopf mit zwei kurzen Schafkopfblättern, es gibt eine Re-Partei und eine Kontra-Partei, zu der jeweils zwei Spieler gehören. Ziel des Spiels ist es, innerhalb einer Partei gemeinsam die besten Stiche zu machen.

Schafkopf

Dieses sehr traditionelle deutsche Kartenspiel ist vor allem im Süden Deutschlands beliebt und gilt als eines der wichtigsten Kartenspiele in Bayern. Gespielt wird mit einer Variante des deutschen Blatts, dem bayerischen Blatt und 32 Karten. Auch bei diesem Kartenspiel spielen jeweils zwei Spieler gegen die beiden anderen Spieler. Ziel des Spiels ist es mit Hilfe von Stichen, eine gewisse Anzahl an Punkten zu erzielen.

Black Jack

Dieses Kartenspiel hat internationalen Erfolg. Entstanden ist es vermutlich in Frankreich, dann kam es über Auswanderer nach Amerika, verbreitete sich dort als Glücksspiel in den Casinos und kam dann wieder nach Europa, um auch dort die Spielbanken und Casinos zu erobern. Ziel des Spiels ist es, mit den Werten der Karten möglichst nah an die 21 heran zu kommen, ohne sie zu überschreiten. Gespielt wird in der Regel mit 52 Karten des französischen Blattes. Zwar spielen mehrere Spieler an einem Tisch, sie treten aber jeder für sich gegen den Geber an.

Poker

Dieses Kartenspiel hat in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Ob im Internet oder im Fernsehen – überall begegnet man diesem Kartenspiel. Für die Meisten dreht sich – wie beim Black Jack – auch beim Poker alles um das liebe Geld. Doch während Blackjack ein reines Glücksspiel ist, spielt beim Poker auch das Können und die Menschenkenntnis der Spieler eine wichtige Rolle. Immer öfter wird Poker von Gerichten im Übrigen als Geschicklichkeitsspiel eingestuft. Damit verliert es die großen Einschränkungen, denen ein Glücksspiel unterliegt. Ziel des Spiels ist es, mit einem guten Blatt, Taktik und Können den Pot zu gewinnen. Gespielt wird es mit 52 Karten eines anglo-amerikanischen Blatts.

Egal, für welches Kartenspiel Sie sich neben Skat noch begeistern – sie haben alle Ihren Reiz und Fans in Deutschland und, zumindest die internationalen der beiden Spiele betreffend, auch auf der ganzen Welt.

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Unverlierbarer Grand Hand

Der Grand Hand ist zweifelsohne eins der teuersten, interessantesten und wichtigsten Spiele beim Skat. Ein einfacher Grand Hand zählt bereits 72 Punkte und ist daher  ein gern gesehenes Blatt. In diesem Zusammenhang stellen sich einige Fragen, die im Blog beantwortet werden. Das Thema dieses Beitrags ist der Unverlierbare Grand Hand.

Doch wann ist ein Grand Hand unverlierbar und wie erkennt man diese Spiele? Welche Rolle spielen die Anzahl der Vollen und Luschen? Die Thematik der verlierbaren / unverlierbaren Grand Hand Spiele werde ich in mehreren Beispielen verdeutlicht. Heute werde ich mich dabei auf die Grand Hand Spiele in Vorhand beschränken.

Beispiel 1 – Grand Hand mit 2 und 4 Volle

kreuz-bube pik-bubekreuz-10Herz-AssHerz-10pik-8

Erhält man dieses Blatt in Vorhand, sollte man sich zunächst folgende Fragen stellen?

  1. Den Skat aufnehmen oder direkt Grand Hand ansagen?
  2. Kann der Grand Hand verloren werden, wenn man einfach von oben zieht?
  3. Wie viele Augen können die Gegenspieler im ungünstigsten Falle maximal erreichen?

Der zunächst einfachste Lösungsweg ist das Zählen der Augen in den möglichen Stichen der Gegenspieler. Bei diesem Blatt können nach Abzug der Buben und den vier Vollen noch vier Reststiche an die Gegenspieler gehen. Draußen sind noch vier Volle, nämlich zwei Asse, zwei Zehner, vier Könige, vier Damen und acht Luschen (eine 7, drei 8er und vier 9er).

In vier Stichen können die Gegenspieler 8 Karten legen. Optimal für die Gegenpartei sind dies die vier Vollen und die vier Könige. Zusammen ergeben diese Karten 58 Augen. Der Alleinspieler gibt selbst nur vier Luschen ab, somit können die Gegenspieler nicht auf 60 Augen kommen.

→ Der Alleinspieler gewinnt dieses Blatt immer mit mindestens 62 Augen, somit ist der Grand Hand unverlierbar!

Soweit so gut, doch ist das Auszählen der abzugebenden Augen nicht unbedingt die schnellste und komfortabelste Methode. Denn in Turnieren oder im Online-Skat muss eine Entscheidung oft in wenigen Sekunden getroffen werden. Eine andere Betrachtung auf Unverlierbarkeit ist mittels der Luschenregel möglich.

Die Luschenregel

Die Luschenregel ist ein recht einfacher Merksatz, welcher das Zählen der Abgabestiche erspart. Die Merkregel lautet folgendermaßen:

Anzahl der eigenen Luschen (inkl. Skat) = Anzahl der Zwangsbilder

Ein Zwangsbild ist dabei ein Bube, eine Dame oder ein König (auch 10 oder Ass möglich), den man von den Gegenspielern immer erhält.

Wendet man die Luschenregel auf das obige Beispiel an, so kommt man zum folgenden Ergebnis:

Der Alleinspieler führt vier Luschen, ergo erhält er (mindestens) vier Zwangsbilder. Weiterhin muss man noch zwei Luschen für den Skat hinzurechnen, also erhöht sich die Zahl der Zwangsbilder auf sechs. Nun nur noch die eigenen Augen der sicheren Stiche zählen und die Zwangsbilder hinzurechnen. Die Rechnung für Beispiel 1 sieht dementsprechend folgendermaßen aus:

Eigene Karten: Zwei Asse, zwei Zehner, 2 Buben = 46 Augen

Karten der Gegenspieler: Sechs Zwangsbilder: zwei Buben, vier Damen = 16 Augen

Ergebnis: 46 + 16 = 62 Augen

Die Luschenbetrachtung kommt somit zum gleichen Ergebnis wie das Auszählen der Reststiche. Sie ist somit als Gegenprobe des Auszählens anzusehen. Der Vorteil in der Luschenbetrachtung besteht im deutlichen Zeitvorteil in der Berechnung.

Nun soll es bei diesem einen Grand Hand Beispiel nicht bleiben, denn die Luschenbetrachtung lässt sich auf viele weitere Kartenmotive erweitern. Weiterhin wird zur Luschenregel noch eine weitere Faustregel vorgestellt.

Beispiel 2 – Grand Hand mit 2 und 3 Vollen

kreuz-bubeHerz-Bubekaro-bube

Auch dieses Blatt ist zweifelsohne ein schöner Spielansatz. Ebenfalls stellt sich die Frage, ist  das ein Grand Hand? Wird der Grand aus der Hand nach Abzug der Buben und Standkarten immer zu 100% gewonnen?

Anwendung der Luschenregel:

Wir führen in der Handkarte vier Luschen exklusive zwei im Skat, also komplett sechs Luschen. Ergo erhält der Grand-Spieler sechs Bilder (Ein Bube, vier Damen, ein König).

Eigene Karten: Zwei Asse, eine Zehne, 3 Buben = 38 Augen

Karten der Gegenspieler: Sechs Zwangsbilder: ein Bube, vier Damen, ein König = 18 Augen

Ergebnis: 38 + 18 = 56 Augen

Wir sehen, dieser Grand Hand ist kein Selbstläufer und kann ganz einfach bei Abzug der Standkarten verloren gehen.

Zur Probe der Luschenregel werden noch einmal die Augen der möglichen Stiche der Gegenpartei gezählt. In vier Stichen können die Gegenspieler 8 Karten legen. Optimal für die Gegenpartei sind dies die fünf Vollen (Zwei Asse und 3 Zehner) und die drei Könige. Zusammen ergeben diese Karten 64 Augen.

Als nächstes wird die Vollenregel eingeführt, mit der sogenannte 6-Stiche bzw. 7-Stiche-Spiele erklärt werden können.

Die Vollenregel

Die Vollenregel beim Skat ist eine  effiziente Methode zur Entwicklung eines Spielplanes. Vereinfacht drückt sie aus:

Anzahl der Vollen = Anzahl der Stiche (Luschen), die abgegeben werden können

Zu betonen sei hier jedoch, dass die Vollen sicher sein müssen. Die Vollen dürfen also nicht abgestochen werden. Bei 10ern muss das Ass vorhanden sein oder die blanke 10 gelegt werden. Grundsätzlich sei weiter anzunehmen, dass in den Abgabestichen keine eigenen Augen einfließen sollen. Genauer wird dies anhand der Beispiele erklärt.

Anwendung der Vollenregel:

In Beispiel 1 besitzt man vier Volle, also können vier Stiche abgegeben werden.

In Beispiel 2 besitzt man nur drei Volle, also dürfen auch nur drei Stiche abgegeben werden. Da hier jedoch vier Stiche weggehen, steht da Spiel auch tendenziell auf Verlust.

Vorsicht gilt in der Vollenregel auf die selbst abzugebenden Karten. In den vorgestellten Beispielen wurden stets nur Luschen an die Gegner abgegeben. Die Vollenregel geht daher zunächst von Luschen als abzugebende Karten aus.

Fazit

Die Luschenregel und Vollenregel beim Skat dient des schnellen Überblicks über die Stärken und Schwächen eines Grands. Mit den beiden Regeln kann somit schnell und unkompliziert in wenigen Sekunden eine Hochrechnung über das Spiel abgegeben werden. Die Vollenregel lässt sich dabei auch auf Farbspiele anwenden. Weitere Betrachtungen der Vollenregel auf 6-Stiche-Spiele oder 7-Stiche-Spiele werden in kommenden Artikeln vertieft.